Nicht immer ist Schmerz das alleinige Warnsignal, manchmal benötigt Ihre Wirbelsäule auch Hilfe, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bemerken:
- plötzlicher Kraftverlust, Muskelschwäche in einem Arm oder Bein (z.B.beim Treppensteigen, Stolpern an der Teppichkante, Fallenlassen von Gegenständen)
- Gangunsicherheit
- spontaner Urinabgang oder unkontrollierter Abgang von Stuhl
- neu aufgetretene Sensibilitätsstörungen im Genital-und/oder Analbereich und der Innenseite der Oberschenkel (Reithosenhypästhesie) oder in den Händen
Ist dies der Fall, begeben Sie sich bitte umgehend in fachärztliche Behandlung .
Ansprechpartner ist hier primär Ihr Hausarzt/Hausärztin sowie niedergelassene Orthopäden und Neurologen.
Wenn unser Körper mit einem schädlichen Reiz konfrontiert wird, registrieren dies spezielle Rezeptoren, das sind weitverzweigte Endigungen von bestimmten Nervenzellen. Diese leiten das Schmerzsignal an das Rückenmark weiter.
Die Stütz- und Bewegungsfunktionen bewältigt unsere Wirbelsäule (vergleichbar mit einer Fahrradkette) mit Hilfe ihrer 25 Bandscheiben und den jeweils dazugehörigen zwei Wirbelgelenken. Die Bandscheiben sind dabei quasi Kissen oder Stossdämpfer zwischen den Wirbelkörpern.





