Dieses Verfahren liefert Bilder, mit denen man harte Knochenstrukturen gut abbilden kann, also auch Knochenbrüche und Verkalkungsareale. Ebenso sieht man die Ausrichtung der Wirbelkörper und deren Abstand voneinander - also indirekt die Höhe der Bandscheiben. Üblich sind Abbildungen der Wirbelsäule in zwei Ebenen, seitlich und frontal idealerweise auch mit sogenannten Funktionsaufnahmen also mit Beugung nach vorne und hinten (Flexion und Extension).
Hier ist es möglich durch eine rotierende Röntgenröhre den Körper in Schnittebenen darzustellen und präzisere Aussagen über die Beziehungen der Gelenkflächen zum Wirbelkanal und Wirbellöchern zu treffen.
Mit dieser Methode erhält man die kontrastreichsten Abbildungen von Weichteilen wie Nerven, Muskeln etc. Die direkte Darstellung der Bandscheiben erlaubt im Vergleich zu benachbarten Bandscheiben das Erkennen von Veränderungen im Sinne von Form, Höhe und Wassergehalt. Dieser Wassergehalt ist bestimmend für das Volumen, also die Höhe der Bandscheibe. Die Fähigkeit, Wasser im Gallertkern einzulagern, sinkt zunehmend durch degenerative Stoffwechselprozesse. Hier fällt keine Strahlungsbelastung an, es wird mit Magnetfeldern gearbeitet.
MRT der Praxis Neumeier im Krankenhaus Bogen





